Pegida Diskussion

Passend zur Diskussion kursiert gerade ein Video, die die Pegida Bewegung und ihre Frontfrau Kathrin Oertel veralbert.
Darin geht es um das Make-Up von Kathrin Oertel und wie man es am besten nachschminkt. So wird man zum „Star der nächsten Montagsdemo“.

Auch auf der Seite des Stern wird darüber berichtet:
http://www.stern.de/politik/deutschland/was-kathrin-oertel-und-daniela-katzenberger-verbindet-2167584.html

Außerdem hat der Fokus den 19-Punkte Plan von Pegida analysiert:
http://www.focus.de/politik/deutschland/woechentliche-demonstrationen-pegida-ist-gegen-hassprediger-egal-welcher-religion-zugehoerig_id_4359088.html

Pegida Umfrage TU-Dresden

Eine Umfrage der TU-Dresden hat PEGIDA-Demonstranten während einer Demonstration befragt um die Zusammensetzung der Teilnehmer zu durchleuchten, die an dieser Art von Veranstaltung teilnehmen.

„Grundlage für die Aussagen der Studie sind Angaben von 400 Teilnehmern an drei Demonstrationen von Pegida in Dresden.“

Als Ergebnis der Studie wurde der “typische” PEGIDA-Demonstrant ermittelt.
Er soll der Mittelschicht entstammen, gut gebildet und berufstätig, 48 Jahre alt, männlich aus Dresden oder Sachsen sein und keiner Konfession angehören.

Inhalt sind Fragen nach Alter, Geschlecht, Herkunft und Konfession aber auch nach Gründen der Teilnahme an PEGIDA Demonstrationen.
Gründe der Teilnahme ab Seite 11.

http://tu-dresden.de/aktuelles/news/Downloads/praespeg

Kritik zur Studie
Die zur Studie ausgesprochene Kritik beruft sich auf die unzureichende Repräsentativität der Studie. Zwei Drittel der Demonstranten sollen sich der Befragung entzogen haben. Die die mit den Forschern gesprochen haben sollen laut Soziologe Prof. Dieter Rucht nur „die Sanften, die Jüngeren, die Freundlicheren“ gewesen sein.
Neben der Durchführung wurde auch die Gestaltung der Umfrage und die Auswahl der Fragen stark kritisiert.

http://www.mdr.de/fakt/fakt_pegida_studie_kritik100.html

Video Berichterstattung
http://www.mdr.de/fakt/video247280.html

Obama entdeckt YouTube für sich

YouTube-„Stars“ dürfen US-Präsident Barack Obama interviewen. Er reagiert damit auf die Kritik, dass er sich den Medien verschließe.

Sein Beraterteam erhofft sich damit ein besseres Ansehen von Obama bei der Generation Internet.

Die YouTube-Stars (Modeikone, Nerd und Comedian) erhoffen sich durch die öffentlich angekündigten Gespräche neue Abonnenten.

Kann mit solchen Aktionen Interesse für Politik geweckt werden? Oder dienen die Interviews nur der Image-Förderung?

Hier der Bericht vom Spiegel 

Hier das Werbevideo von YouTube

#SMWHH15

Vom 23.-27. Februar findet in Hamburg die Social Media Week statt.

Sie wird von großen Unternehmen wie dem NDR und der DB sowie der Stadt Hamburg gesponsert, weshalb die Teilnahme kostenlos ist.

Die Veranstalter laden dazu ein, an bunten, interaktiven Ständen die Welt des Social Media zu erkunden. Außerdem gibt es Vorträge von CEOs, politischen Akteuren und Social-Media-Experten.

Dieses Jahr heißt das Motto des Events „Upwardly Mobile: The Rise of the Connected Class“. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die global vernetzte Welt geben.

Auch in vielen anderen Städten der Welt gibt es die Social Media Week.

Hier der Link zum Event:

http://socialmediaweek.org/hamburg/

Und hier der offizielle Trailer:

#YouGeHa

In diesem Sinne #YouGeHa

Diese Woche begann auf YouTube die Aktion #YouGeHa oder auch YouTuber gegen Hass. Etliche bekannte Kanäle äußerten sich zu den Geschehnissen der letzten Wochen, insbesondere das Thema PEGIDA wurde häufig angesprochen.

Anlass für diese Aufklärungskampagne sind aktuelle Bewegungen wie HoGeSa und Pegida, die ein Gefühl der Ablehnung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen vermitteln. Dazu kommt eine steigende Ablehnung alles Fremdartigen innerhalb der deutschen Gesellschaft, die den YouTubern in ihren Communities und deren Kommentaren immer wieder begegnet. Dazu gehören auch beleidigende Äußerungen gegenüber Menschen mit Behinderung oder Homosexuelle.

Quelle: Website der #YouGeHa

Zusätzlich zu den Videos auf der Plattform wurde eine eigene Tumblr-Seite für die Kampagne #YouGeHa gestartet. Man betont dabei sehr deutlich, dass dies keine Kampagne allein gegen PEGIDA sei, sondern für Toleranz, vor allem für andere Religionen, stehen möchte.

YouGeHa ist eine unabhängige Youtube-Kampagne, in der sich verschiedenste YouTuberInnen gemeinsam gegen versteckten und offensichtlichen Fremdenhass und Ausgrenzung positionieren.

Das sagt das Kollektiv der YouTuber über ihre Aktion. Die Verwendung des Hashtags soll dafür sorgen, dass alle Beiträge der Kampagne leicht auffindbar sind und verknüpft werden. Wie genau das Thema angegangen wird, ist allen Beteiligten freigestellt. So findet man argumentative und berichtetende Videobeiträge, aber auch Satire. Hier ein Beispiel:

Hier ist noch eine Playlist der Videos.

Ziel der Aktion seien Aufklärung und Anregungen zu Diskussionen. Letztere kommen besonders in den Kommentaren unter den Videos schnell und aktiv zustande. Die Zuschauer werden ermutigt eigene Erfahrungen zu teilen, um so noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Doch nicht nur hier wird die Möglichkeit der Interaktion des Internets ausgenutzt, auch die gesamte Planung erfolgte über das soziale Netzwerk Facebook.

Die Teilnehmer definieren ihre Ziele ganz genau:

  1. Rassistischen und ausgrenzenden Strömungen im Netz etwas entgegenzusetzen und die eigenen Zuschauer zum Nachdenken anzuregen.
  2. Die ZuschauerInnen auf ein relevantes Thema aufmerksam zu machen und sie darüber umfassend zu informieren, sie zu einer gesellschaftlich relevanten Diskussion aufzufordern.
  3. Zu zeigen, dass YoutuberInnen sich auch mit ernsten Themen auseinandersetzen können und wollen. YouTube steht nicht nur für Unterhaltung, sondern auch für Vermittlung jugendaffiner Information.
  4. Die eigene Glaubwürdigkeit als VertreterInnen “alternativer Medien” und Vorbilder für größtenteils junge Zuschauer für eine ernste Sache zu nutzen und für Aufklärung und mehr Toleranz zu sorgen.

Die Aktion erzielt auf jeden Fall eine Menge Aufmerksamkeit, die Welt und auch Spiegel Online berichteten bereits über die unabhängige Kampagne im Netz. Somit wird die Thematik auf jeden Fall ins Bewusstsein gerückt und ausführlich diskutiert.

Presseinformation – Studie zu Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt

Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V) veröffentlichte am 11. Januar 2015 einen Studienbericht mit detaillierten Ergebnissen zu der Untersuchung „Jung und vernetzt Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt“.  Es gibt auch Hinweise, wie Erwachsene ihre Kinder verschiedener Altersgruppen auf dem Weg in die digitale Welt sinnvoll begleiten und unterstützen können. http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Studie_Jung_und_vernetzt_2014.pdf

Tweets über die Hamburger Politik

Passend zum Referat letzte Woche kommt hier noch eine Seite, die die Politik-Interessierten unter euch ansprechen könnte:
Politik-Tweets aus Hamburg

Sie ist aufgebaut wie die Seite Bundestwitter, die euch ja schon vorgestellt wurde. Diesmal geht es allerdings nur um Tweets und Politiker aus Hamburg.

Gerade wegen der anstehenden Bürgerschaftswahl ist das ja ein sehr aktuelles Thema und es lohnt sich auf jeden Fall einmal vorbeizuschauen.
Abgesehen davon lernt man als Hamburg-Neuling auch die Politiker kennen, die uns Bürger letztendlich vertreten.